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phase null

interdisziplinäre zt gmbh (in gründung)

 
 
 

Phase Null ist ZIRKULÄR.

Phase Null ist KOLLEKTIV.

Phase Null steht für REGIONALITÄT.

Wir machen POTENTIAL sichtbar.


Seit über 10 Jahren wird im Hinblick auf die steigende Nachfrage der Nachhaltigkeit in der Architekturszene von der „Phase 0“ und der „Phase 10“ im Bau- und Planungsprozess geredet. Das derzeitige Planungsmodell von Architekt/Innen besteht aus 9 Leistungsphasen. Die Leistungsphasen beginnen mit der Grundlagenermittlung und schließen mit der Objektbetreuung. Um jedoch eine kreislaufgerechte Planung anbieten und durchführen zu können, wird die Phase 0 (Bedarfserhebung) und Phase 10 (Nutzungsanalyse) gefordert. Architekturbüros, die sich über die letzten Jahre mit der Thematik Kreislaufwirtschaft auseinandergesetzt haben, haben diese Phasen für sich in Ihr Leistungsbild aufgenommen, ohne wirklich einer gesicherten rechtlichen und einheitlichen Grundlage zu folgen. Als Fachplaner wollen wir individuelle und gleichzeitig fundierte Lösungen anbieten.

Markus Fischer

Stephanie Lieskonig

Michael Petar

 

was wir machen

ProjektentwicklerInnen

AusloberInnen

Baufrauen und Bauherren


Die LPH 0 versteht sich als vorgeschaltete Phase in der Projektentwicklungdie durch ausführliche Potentialanalysen von Bestandsgebäuden die Bau- und Planungskosten senken soll. 

Sie dient Projektentwickler/Innen zur besseren Abschätzung von Potentialen und Risiken einer Immobilie, soll beim Erstellen und Ausloben eines Architektenwettbewerbes helfen und Bauherren und Baufrauen konkrete Vorschläge liefern, um Kreislaufwirtschaftsprinzipien in den

Planungsprozess zu implementieren. Außerdem werden Planungsziele wie z.b. „Design to cost“ vereinbart.

Am Nutzungsende eines Gebäudes wird oft ein zu schneller Abbruch initiiert. Dabei wird jedoch auf die darin gebundene „goldenen Energie“ vergessen! Hier geschieht der entscheidende Schritt zur Wieder- und Weiterverwendung von Gebäuden, indem wir wieder mittels Potentialanalyse den Kreislauf schließen und

die Nutzungsdauer von Gebäuden erheblich verlängern.

Potentialanalyse

Das Grundstück

Wir erheben alle relevanten Faktoren, um eine

Bebauung zu prüfen:


- Feststellung der Grundstücksgrenzen

- Leitungsführung

- Altlasten

- Servitutrechte

- Bebauungspläne...





Das Gebäude

Durch das Aufnehmen des Bestandes, rücken

wir die darin gebundene „goldenen Energie“ in

den Vordergrund:


- Historie aufzeigen

- BIM-Model erstellen

- Materialprüfung und Materialpässe

- Schad- und Störstoffe erkunden

- Tragfähigkeit überprüfen...


Das Potential


Erarbeitung der optimalen Nutzungsstrategie

und Festlegung der übergeordneten Projektziele

in Abstimmung mit dem Bauherrn


- Planungsziele definieren

- Umbau- und Rückbauszenarien

- Leistungsbeschreibung für zirkuläre Konzepte

- CO2-Bilanzierung

- Zertifizierungsberatung...





Glossar




Kreislaufwirtschaft


Die Kreislaufwirtschaft ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert. In der Praxis bedeutet dies, dass Abfälle auf ein Minimum reduziert werden. Nachdem ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, verbleiben die Ressourcen und Materialien so weit wie möglich in der Wirtschaft. Sie werden also immer wieder produktiv weiterverwendet, um weiterhin Wertschöpfung zu generieren.


Cradle to Cradle


Wörtlich übersetzt bedeutet Cradle to Cradle von der Wiege zur Wiege. Das „Cradle to Cradle“-Prinzip, das 2002 von William McDonough und Michael Braungart entwickelt wurde, stellt ein zirkuläres Wirtschaftskonzept dar. Es tritt der linearen Produktionsweise entgegen, bei der Materialien nur von der Wiege zur Bahre (Müll) gedacht werden. Das Kernziel ist es, Produkte so zu entwerfen, dass sie vollständig in zwei separate, geschlossene Stoffkreisläufe zurückgeführt werden können: den biologischen Kreislauf für biologisch abbaubare Materialien und den technischen  Kreislauf für nicht-biologische Materialien, die für eine Wiederverwendung konzipiert sind.


Zirkuläres Bauen


Nach Guido Brandi, einem Architekten und Dozenten an der ZHAW mit Fokus auf Forschung im Bereich Zirkuläres Bauen, liegt der Kern des Konzepts in der Wiederverwendung von Bauteilen. Anstatt Materialien nach dem Abriss zu entsorgen oder zu recyceln, geht es darum, sie gezielt aus bestehenden Gebäuden zu bergen und in neuen Bauprojekten wiederzuverwenden. Dieses Vorgehen reduziert nicht nur Abfall, sondern senkt auch den Bedarf an neuen Rohstoffen und minimiert damit den CO2-Ausstoß des Bausektors erheblich. Brandi betont, dass die Praxis des zirkulären Bauens eine ganzheitliche, interdisziplinäre Herangehensweise erfordert, die von der Planung über die Logistik bis zur Ausführung reicht.


Er unterscheidet fünf Ansätze, die sich ergänzen, oder sich auch im Widerspruch zueinander befinden:


- Minimierung von Abfällen

- Verwendung weniger, aber nachhaltiger Materialien (auch Einstoffliche Bauweise)

- Verwendung von Bauteilen, die in der Nähe des Bauplatzes produziert und verarbeitet werden

- Entflechtung der verschiedenen Schichten eines Gebäudes

- Demontierbare Konstruktionen (auch Design for disassembly)



Hard facts




Das Wirkungsfeld der Phase 0 reit sich klar in das Themenfeld Umwelt/ Ressourcen/ Klimaschutz ein. Mit dem Green Deal, die damit einhergehende neue Taxonomie Verordnung und den „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen, hat Europa seinen Standpunkt klar dargestellt. Ziel ist eine Netto-Null Emissionswirtschaft bis 2050. Österreich hat sich sogar dazu verpflichtet, seine Emissionen bis 2040 auf Netto-Null herunterzuschrauben. Doch wie soll diese ambitionierten Ziele erreicht werden? Die Europäische Kommission schlägt dafür die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft vor.

Es kann auf alle Wirtschaftszweige angewendet werden und ist als umfängliches Konzept für die Reduktion der Treibhausgase zu verstehen. Täglich wird in Österreich Boden in der Größe von 11 Fußballfelder versiegelt. Dabei fallen 13% der CO2-Emissionen direkt auf die Errichtung von Gebäuden und Infrastruktur. Berücksichtigt man jedoch den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, erreicht man 39% der CO2-Emissionen (also auch indirekt auf den Bau bezogene Emissionen wie Transport, Baustoffherstellung, usw.).

 



Global gesehen ist der Gebäudesektor (direkt und indirekt zusammengenommen) für 37% der CO2-Emissionen und 34% des Energieverbrauchs verantwortlich. Es ergibt sich somit, allein für die Bauwirtschaft, ein enormes Potential, um eine rasche Senkung der Treibhausgase herbeizuführen.



 


Daher ist es umso wichtiger, kreislauffähiges

Bauen und Planen in den Fokus aller am Entwicklungs-,Planungs- und Bauprozess Beteiligten zu rücken.


Hier wollen wir mit der Phase 0 ein entscheidender Ansprechpartner werden, weil wir verstanden haben, dass die Ausrichtung eines Projektes nur vor dem Planungsprozess gesteuert werden kann.




Referenzprojekte




 


kontakt


phase null

interdisziplinäre ZT GmbH (in Gründung)

Herrengasse 3, 3. OG

8010 Graz, Österreich

office@phasenull.at


Stephanie Lieskonig BSc

Geschäftsführung

0664/53 93 035


Arch DI Michael Petar

Gesellschafter

0664/54 20 556


Arch DI Markus Fischer

Gesellschafter

0650/42 41 504




partner

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